Wilhelm Tell: Das Schauspieldrama von Friedrich Schiller als freies eBook

 

Erster Aufzug

Erste Szene 1 2 3 4 5 6

Zweite Szene 1 2 3 4 5

Dritte Szene 1 2 3 4

Vierte Szene 1 2 3 4 5 6 7 8


Zweiter Aufzug

Erste Szene 1 2 3 4 5

Zweite Szene
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14


Dritter Aufzug

Erste Szene 1 2 3 4

Zweite Szene 1 2 3 4

Dritte Szene
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11


Vierter Aufzug


Erste Szene 1 2 3 4 5 6

Zweite Szene 1 2 3 4 5 6 7

Dritte Szene
1 2 3 4 5 6 7 8

Fünfter Aufzug

Erste Szene 1 2 3 4 5 6 7

Zweite Szene 1 2 3 4 5 6 7

Letzte Szene

Tell:
Wer frisch umherspäht mit gesunden Sinnen,
Auf Gott vertraut und die gelenke Kraft,
Der ringt sich leicht aus jeder Fahr und Not,
Den schreckt der Berg nicht, der darauf geboren.
Er hat seine Arbeit vollendet, legt das Gerät hinweg.
Jetzt, mein ich, hält das Tor auf Jahr und Tag.
Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.
Nimmt den Hut.
Hedwig:
Wo gehst du hin?
Tell:
Nach Altdorf, zu dem Vater.
Hedwig:
Sinnst du auch nichts Gefährliches? Gesteh mir's.
Tell:
Wie kommst du darauf Frau?
Hedwig:
Es spinnt sich etwas
Gegen die Vögte - Auf dem Rütli ward
Getagt, ich weiss, und du bist auch im Bunde.
Tell:
Ich war nicht mit dabei - doch werd ich mich
Dem Lande nicht entziehen, wenn es ruft.
Hedwig:
Sie werden dich hinstellen, wo Gefahr ist,
Das Schwerste wird dein Anteil sein, wie immer.
Tell:
Ein jeder wird besteuert nach Vermögen.
Hedwig:
Den Unterwaldner hast du auch im Sturme
Über den See geschafft - Ein Wunder war's,
Dass ihr entkommen - Dachtest du denn gar nicht
An Kind und Weib?
Tell:
Lieb Weib, ich dacht' an euch,
Drum rettet' ich den Vater seinen Kindern.
Hedwig:
Zu schiffen in dem wüt'gen See! Das heisst
Nicht Gott vertrauen! Das heisst Gott versuchen.
Tell:
Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten.
Hedwig:
Ja du bist gut und hilfreich, dienest allen,
Und wenn du selbst in Not kommst, hilft dir keiner.
Tell:
Verhüt es Gott, dass ich nicht Hülfe brauche.
Er nimmt die Armbrust und Pfeile.
Hedwig:
Was willst du mit der Armbrust? Lass sie hier.
Tell:
Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt.
Die Knaben kommen zurück.
Walther:
Vater, wo gehst du hin?
Tell:
Nach Altdorf, Knabe,
Zum Ehni - Willst du mit?

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Wilhelm Tell - Das Schauspieldrama von Friedrich Schiller aus dem Jahre 1804 als komplettes Online Buch mit allen 5 Aufzügen zum freien lesen.