Wilhelm Tell: Das Schauspieldrama von Friedrich Schiller als freies eBook

 

Erster Aufzug

Erste Szene 1 2 3 4 5 6

Zweite Szene 1 2 3 4 5

Dritte Szene 1 2 3 4

Vierte Szene1 2 3 4 5 6 7 8


Zweiter Aufzug

Erste Szene1 2 3 4 5

Zweite Szene
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14


Dritter Aufzug

Erste Szene 1 2 3 4

Zweite Szene 1 2 3 4

Dritte Szene
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11


Vierter Aufzug


Erste Szene 1 2 3 4 5 6

Zweite Szene 1 2 3 4 5 6 7

Dritte Szene
1 2 3 4 5 6 7 8

Fünfter Aufzug

Erste Szene 1 2 3 4 5 6 7

Zweite Szene 1 2 3 4 5 6 7

Letzte Szene

Baumgarten:
Wir sind vereinigt durch ein ewig Band,
Und seine Heere sollen uns nicht schrecken!
Rösselmann und Stauffacher kommen.
Rösselmann im Eintreten:
Das sind des Himmels furchtbare Gerichte.
Landleute:
Was gibt's?
Rösselmann:
In welchen Zeiten leben wir!
Walther Fürst:
Sagt an, was ist es? - Ha, seid Ihr's Herr Werner?
Was bringt Ihr uns?
Landleute:
Was gibt's?
Rösselmann:
Hört und erstaunet!
Stauffacher:
Von einer grossen Furcht sind wir befreit -
Rösselmann:
Der Kaiser ist ermordet.
Walther Fürst:
Gnäd'ger Gott!
Landleute machen einen Aufstand und umdrängen den Stauffacher.
Alle:
Ermordet! Was! Der Kaiser! Hört! Der Kaiser!
Melchtal:
Nicht möglich! Woher kam Euch diese Kunde?
Stauffacher:
Es ist gewiss. Bei Bruck fiel König Albrecht
Durch Mördershand - ein glaubenwerter Mann,
Johannes Müller bracht' es von Schaffhausen.
Walther Fürst:
Wer wagte solche grauenvolle Tat?
Stauffacher:
Sie wird noch grauenvoller durch den Täter.
Es war sein Neffe, seines Bruders Kind,
Herzog Johann von Schwaben, der's vollbrachte.
Melchtal:
Was trieb ihn zu der Tat des Vatermords?
Stauffacher:
Der Kaiser hielt das väterliche Erbe
Dem ungeduldig Mahnenden zurück,
Es hieß, er denk' ihn ganz darum zu kürzen,
Mit einem Bischofshut ihn abzufinden.
Wie dem auch sei - der Jüngling öffnete
Der Waffenfreunde bösem Rat sein Ohr,
Und mit den edlen Herrn von Eschenbach,
Von Tegerfelden, von der Wart und Palm,
Beschloss er, da er Recht nicht konnte finden,
Sich Rach' zu holen mit der eignen Hand.
Walther Fürst:
O sprecht, wie ward das Grässliche vollendet?

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Wilhelm Tell - Das Schauspieldrama von Friedrich Schiller aus dem Jahre 1804 als komplettes Online Buch mit allen 5 Aufzügen zum freien lesen.