Wilhelm Tell: Das Schauspieldrama von Friedrich Schiller als freies eBook

 

Erster Aufzug

Erste Szene 1 2 3 4 5 6

Zweite Szene 1 2 3 4 5

Dritte Szene 1 2 3 4

Vierte Szene1 2 3 4 5 6 7 8


Zweiter Aufzug

Erste Szene1 2 3 4 5

Zweite Szene
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14


Dritter Aufzug

Erste Szene 1 2 3 4

Zweite Szene 1 2 3 4

Dritte Szene
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11


Vierter Aufzug


Erste Szene 1 2 3 4 5 6

Zweite Szene 1 2 3 4 5 6 7

Dritte Szene
1 2 3 4 5 6 7 8

Fünfter Aufzug

Erste Szene 1 2 3 4 5 6 7

Zweite Szene 1 2 3 4 5 6 7

Letzte Szene

Stauffacher:
Den Mördern bringt die Untat nicht Gewinn,
Wir aber brechen mit der reinen Hand
Des blut'gen Frevels segenvolle Frucht.
Denn einer großen Furcht sind wir entledigt,
Gefallen ist der Freiheit größter Feind,
Und, wie verlautet, wird das Zepter gehn
Aus Habsburgs Haus zu einem andern Stamm,
Das Reich will seine Wahlfreiheit behaupten.
Walther Fürst und Mehrere:
Vernahmt Ihr was?
Stauffacher:
Der Graf von Luxemburg
Ist von den mehrsten Stimmen schon bezeichnet.
Walther Fürst:
Wohl uns, dass wir beim Reiche treu gehalten,
Jetzt ist zu hoffen auf Gerechtigkeit!
Stauffacher:
Dem neuen Herrn tun tapfre Freunde not,
Er wird uns schirmen gegen Oestreichs Rache.
Die Landleute umarmen einander.
Sigrist mit einem Reichsboten.
Sigrist:
Hier sind des Landes würd'ge Oberhäupter.
Rösselmann und Mehrere:
Sigrist, was gibt's?
Sigrist:
Ein Reichsbot bringt dies Schreiben.
Alle zu Walther Fürst:
Erbrecht und leset.
Walther Fürst liest:
»Den bescheidnen Männern
Von Uri, Schwyz und Unterwalden bietet
Die Königin Elsbeth Gnad und alles Gutes.«
Viele Stimmen:
Was will die Königin? Ihr Reich ist aus.
Walther Fürst liest:
»In ihrem grossen Schmerz und Witwenleid
Worein der blut'ge Hinscheid ihres Herrn
Die Königin versetzt, gedenkt sie noch
Der alten Treu und Lieb der Schwytzerlande.«
Melchtal:
In ihrem Glück hat sie das nie getan.
Rösselmann:
Still! Lasset hören!

Walther Fürst liest:
»Und sie versieht sich zu dem treuen Volk,
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Wilhelm Tell - Das Schauspieldrama von Friedrich Schiller aus dem Jahre 1804 als komplettes Online Buch mit allen 5 Aufzügen zum freien lesen.